Das LensTRUE System – Einführung

Stürzende Linien und perspektivische Verzerrungen sind eines der ältesten Probleme in der Fotografie. Bisher gab es drei Lösungen, die jedoch alle auch schwerwiegende Nachteile hatten. Mit dem LensTRUE System ist erstmals eine vollautomatische Lösung verfügbar, mit der Sie Zeit sparen und hervorragende Ergebnisse erzielen. Die folgenden Bilder zeigen neben dem Original das mit LensTRUE korrigierte Bild.

dom_vor_nach_steg60_kl   rote_frau_nebeneinander

Das LensTRUE meter wird unter der Kamera angebracht und zeichnet die Winkellage der Kamera im Moment der Aufnahme auf. In unserer Spezialsoftware wird die Perspektive vollautomatisch korrigiert, wodurch stürzende Linien und alle anderen Verzerrungen mit nur einem Klick entzerrt werden. Die Proportionen werden dabei immer korrekt dargestellt.

Doch schauen wir zunächst die bisherigen Lösungen an:

Technische Fachkameras

Die technische Fachkamera mit zwei Standarten und einem Balg ermöglicht verzerrungsfreie Aufnahmen und bildet auch im digitalen Zeitalter nach wie vor die unangefochtene Königsklasse der Kameras.
Die photographische Leistungsfähigkeit eines solchen Systems hat freilich ihren Preis und schlägt in der digitalen Variante mit ca. 50.000 Euro zu Buche, wenn man z.B eine Fachkamera von Linhof kombiniert mit einem Chip-Back von PhaseONE mit 50 oder 80 Megapixeln sowie 3 bis 4 der speziellen Fachkamera-Optiken von Rodenstock.

Linhof_M679csIQ250-display-whiteobjektiv

 Vollformatige DSLRs

Die meisten Berufsfotografen setzen aus ökonomischen Gründen für fast alle Aufgaben vollformatige Spiegelreflexkameras ein. In der High End-Fotografie kommen zusätzlich digitale Mittelformatkameras zum Einsatz. Da beide Kameratypen starre Kameras sind, weisen sie genau wie ihre analogen Vorgänger die jedem Fotografen bekannten technischen Fesseln auf. Das technische Manko, das bis heute besteht, und dem sich die Anwender unterordnen müssen: Sind die Kameras zum Aufnahmezeitpunkt gegenüber dem Aufnahmeobjekt verwinkelt, erzeugen sie Bilder, deren Perspektive gestreckt oder gestaucht ist. Die Proportionen des fotografierten Objektes werden verzerrt und nicht natürlich wiedergegeben. In der täglichen Praxis ergeben sich oft schräge Auf- oder Untersichten. Die objektivbedingten tonnen- oder kissenförmigen Verzeichnungen (Distorsionen) ergeben zusätzlich nicht gewollte und stark störende Effekte. Dieses technische Manko besteht immer.

Shift-Objektive

Shift-Objektive sind in der Objekt- und Architekturfotografie eine praktikabele Lösung, haben jedoch auch Nach­teile: Sie können abhängig von der Brennweite ma­xi­mal ca. 8 bis 11 Winkelgrad korrigieren. Um ein Shift-Objektiv einstellen zu können, ist ein Stativ nötig. Auf eine Autofokus-Funktion muss der Anwender verzichten. Shift-Objektive können nicht zoomen und liegen preislich in der Oberklasse. Drei Fixbrennweiten kosten insgesamt ca. 5000 Euro, und der Einsatz erfordert die präzise Einstellung auf dem Stativ. Aus diesem Grund kann eine Shift-Objektiv quasi nur für Stills verwendet werden. Die Architektur gilt als die Domäne der Shift-Objektive. Ein weiterer Nachteil der Shift-Objektive ist die ungenaue Belichtungsautomatik, da die Mitte des Bildkreises verlassen wird. Wenn Sie stark shiften, weisen Shift-Objektive Randunschärfen und starke Vignettierungen auf. Ein vollständig befriedigendes Ergebnis lässt sich nur mit präziser Einstellung innerhalb von einer Neigung (Inklination) von maximal 10 Grad erzielen.

TS-E_17mm_SLT_w_CAP TS-E_24mm_SLT_w_CAP

Klicken Sie hier, um mehr über den Vergleich von Shift-Objektiven mit unserem LensTRUE System zu lesen.

Bildbearbeitung mit dem Computer

Neben Fachkameras und Shift-Objektiven bleibt als dritte Lösung das mittlerweile leistungsfähige manuelle Entzerren in Programmen wie Photoshop ®, Lightroom ® und DXO ®.  Möglich ist dies aber nur, wenn das Bild Linien wie die Kanten von Häusern oder Fenstern enthält. Diese Methode hat drei Nachteile: Das Entzerren dauert lange. Oft ist es schwer möglich, am linken und rechten Bildrand gleich gut die vertikalen Linien lotrecht zu korrigieren, und schließlich bleiben die Proportionen in vielen Bildbereichen erkennbar verzerrt. Wenn nicht erkennbar ist, wie stark das Bild korrigiert werden muss, kann die Korrektur nur nach Augenmaß erfolgen. Die Softwarelösung ist somit durch den hohen Zeitaufwand letztlich eine teuere Lösung, die zudem bei Motiven ohne senkrechte Linien nicht angewendet werden kann. Klicken Sie hier, um unseren ausführlichen Vergleich von LensTRUE mit Bildbearbeitungsprogrammen zu lesen.

LensTRUE bietet die perfekte Lösung

Das LensTRUE System tritt buchstäblich an, neue Maßstäbe zu setzen, denn es liefert perspektivkorrigierte Fotos per Mausklick. In nur einem Arbeitsschritt werden die Objektivverzeichnung und die perspektivische Verzerrung korrigiert. 

lenstrue_meter_2

Das LensTRUE System weist die gleiche Präzision wie Shift-Objektive auf, bietet jedoch mit bis zu 35° Neigung einen deutlich größeren Wirkungsgrad und ist zudem deutlich günstiger in der Anschaffung. Autofokus und automatische Belichtung stehen Ihnen zur Verfügung. Zudem können Sie Zoomobjektive verwenden und aus der Hand fotografieren. 

NY-Hochhäuser-Vergleich

Jedes von uns profilierte Objektiv wird durch das LensTRUE System quasi in ein Shift-Objektiv verwandelt. Die zeitaufwändige Einstellung von Shift-Objektiven sowie das Positionieren auf dem Stativ entfallen. Gegenüber einer manuellen Korrektur in einem Bildbearbeitungsprogramm sparen Sie viel Zeit, denn für Korrekturen von Hand benötigen Sie viel Zeit. Zudem führt LensTRUE stets zur geometrisch perfekten Korrektur. Mit dem LensTRUE System werden korrekte Proportionen zum neuen Standard. Sie kommen zu besseren Ergebnissen als mit bisherigen Lösungen. Und das mit nur einem Klick. Der gesamte Prozess kann sogar als Stapelverarbeitung automatisch ablaufen. Klicken Sie hier, um mehr zur praktischen Arbeit mit LensTRUE zu lesen.

Virtueller Perspektivwechsel

LensTRUE bietet zusätzlich zur Perspektivkorrektur eine virtuelle, hintere Fachkamera-Standarte. Damit können Sie nachträglich virtuell die Perspektive wechseln wie bei einer technischen Kamera.

braunes_haus_drei_mal_txtLesen Sie hier, wie es geht, und lassen Sie sich von unseren Beispielbildern überzeugen oder lesen Sie hier, wie das LensTRUE System in der täglichen Praxis verwendet wird.

Ihre Vorteile

  • Sie können normale, starre Kameras verwenden, die keine beweglichen Standarten mit Balg haben.
  • Sie sparen das Geld für Shift-Objektive oder eine Fachkamera. Drei Shift-Objektive kosten insgesamt ca. 5000,- Euro. Das LensTRUE-System kostet nur 990,- Euro, und Sie können die hochwertigsten Objektive einsetzen.
  • Sie sparen Zeit, weil Sie auch ohne Stativ arbeiten können. Zudem können Sie den Autofokus und die automatische Belichtung verwenden.Bei der Bearbeitung Ihrer Bilder sparen Sie nochmals Zeit, weil Sie nicht mehr von Hand Linien gerade rücken müssen, was sehr lange dauern kann. Allein die gesparte Zeit lässt die Anschaffung des LensTRUE Systems schnell zu einer lohnenden Investition werden.
  • Sie können normale und lichtstarke Objektive auch mit Bildstabilisierer verwenden. Randunschärfen und Vignettierungen von Shift-Objektiven gehören damit der Vergangenheit an.
  • Zoomobjektive können verwendet werden.
  • Das LensTRUE System erlaubt Korrekturen von bis zu 35 Winkelgrad während Tilt-Shift-Objektive abhängig von der Brennweite nur zwischen 5° und maximal 25° korrigieren können bevor starke, optische Nachteile wie Randunschärfen und Aberationen auftreten. Mit dem LensTRUE System können Sie bis zu 35 Winkelgrad Neigung nach un­ten oder oben ausgleichen. Auch höhere Winkel sind möglich. Die Bildqualität sinkt dann aber ab.
  • Das LensTRUE System ist quasi eine virtuelle hintere Standarte einer Fachkamera.
  • Eine horizontale Neigung bei der Aufnahme wird automatisch ausgeglichen. Der Horizont erscheint immer gerade.
  • Sie sparen viel Zeit durch die automatische Entzerrung.
  • Auch am Bildrand stimmen die Proportionen. An jeder Stelle des Bildes gilt: Kreise bleiben Kreise und Qua­drate bleiben Quadrate.
  • Nie wieder langwieriges Zerren an Bildern. Nie wieder nach Augenmaß korrigieren. Nie wieder Restverzerrungen.
  • Nie wieder stürzende Linien vermeiden müssen beim Fotografieren.
  • Nie wieder teure und schwere Shift-Objektive mit jeweils nur einer Brennweite verwenden müssen.